DFG-Förderung zur Entwicklung von Formwerkstoffen für die gießtechnische Herstellung von Aluminiumbauteilen

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Wir freuen uns bekannt geben zu dürfen, dass unser Lehrstuhl für Gießereitechnik eine neue Förderung erhalten hat.

Das Forschungsprojekt „UHPC als Formstoff“ entwickelt mineralisch gebundene und mehrfach verwendbare Formwerkstoffe für die gießtechnische Herstellung von Aluminiumbauteilen.

Das Projekt erforscht mineralisch gebundene Formwerkstoffe als innovative, wiederverwendbare Dauerformen im Leichtmetallguss. Durch den Einsatz von Ultrahochleistungsbetonen und alkalisch-aktivierten Bindemitteln sollen Reaktivität und Wärmeleitfähigkeit herkömmlicher metallischer Formen reduziert und die Prozessstabilität verbessert werden. Neben der Optimierung der thermischen und mechanischen Eigenschaften werden unterschiedliche Gesteinskörnungen und Faserzusätze untersucht, um die Beständigkeit der Formwerkstoffe weiter zu erhöhen. Experimentelle Studien und numerische Simulationen liefern die Grundlage für ein vertieftes Verständnis der Formfüllung, Spannungsverteilung und Lebensdauer der Betonformen. Darüber hinaus wird der Einfluss auf Gefüge und mechanischen Eigenschaften ausgewählter Aluminiumlegierungen analysiert, um die Prozessparameter gezielt anpassen zu können. Ziel ist die Entwicklung eines kosteneffizienten, ressourcenschonenden Gießverfahrens, das eine Brücke zwischen Sand- und Kokillenguss schlägt und neue Potenziale für die industrielle Anwendung erschließt.

Das Projekt stärkt die Kenntnisse des Lehrstuhls über die Anwendung alternativer Formwerkstoffe, sowie der damit verbundenen Nachhaltigkeit in Gießprozessen.

Wir danken der Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) herzlich für das Vertrauen und die Unterstützung und freuen uns auf die erfolgreiche Umsetzung dieses Projekts!